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St. Michael (Beiertheim)

 St. Michael ist eine römisch-katholische Kirche im Stadtviertel Beiertheim der Pfarrgemeinde St. Michael, die zur Kirchengemeinde Karlsruhe Alb-Südwest St. Nikolaus gehört und 1965 geweiht wurde.
 

Der Namenspatron von St. Michael: der Erzengel Michael

Beschreibung des Kirchenbaus

Die Kirche von Werner Groh an der Ebertstraße war der erste katholische Kirchenneubau in Karlsruhe nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil und wurde 1965 nach zweijähriger Bauzeit durch Weihbischof Karl Gnädinger geweiht. Sie ist nach dem Erzengel Michael benannt, dem Namenspatron der Kirche und Pfarrgemeinde. Der Kirchenneubau ersetzte die Notkirche, die 1914/1915 an der Ecke Hohenzollernstraße/Gebhardstraße errichtet und nach dem Bau der Kirche 1970 abgebrochen wurde.

Das Hauptgebäude der Kirche hat einen quadratischen Grundriss. Der Innenraum ist allerdings diagonal ausgelegt, um für die Kirchenbesucher eine möglichst gute Sicht auf den Altarraum zu bieten, der sich an der südwestlichen Ecke der Hauptkirche befindet. Um die Sichtmöglichkeit weiter zu unterstützen, wurde der Boden mit einem leichten Gefälle angelegt, welches von der nördlichen und östlichen Wand in Richtung Altarraum verläuft. In der Kirche gibt es 660 Sitzplätze.

Der Kirchturm hat eine Höhe von 40 Metern und steht abseits des Hauptgebäudes.

Während der Bauplanung waren Akustiker beteiligt, um den Hall zu vermindern, der sich insbesondere durch die glatten Wände besonders stark bemerkbar macht. So wurden an den Wänden spezielle Schallkammern angebracht, weshalb die Mauerung der Ziegelsteine an den entsprechenden Stellen kleine Durchlässe für den Schall enthält. Zusätzlich befinden sich an den Decken zahlreiche, kleine „hängende“ Pyramiden, die ebenfalls der Schallreflektion vermindern sollen.

Die Kirche besitzt ein sogenanntes Hauptschiff, die Hauptkirche, für die großen Gottesdienstfeiern insbesondere am Wochenende und an kirchlichen Feiertagen, sowie ein Seitenschiff, welches südlich des Hauptschiffs liegt. Dort werden die Wochentagsgottesdienste gefeiert. Das Seitenschiff ist an seiner nördlichen Seite zum Hauptschiff offen und nicht von diesem abgetrennt. Das Seitenschiff kann über einen separaten Eingang betreten werden, über den auch der Zugang zur Marienkapelle möglich ist, die bei Nichtverwendung jedoch abgeschlossen ist.

Die Marienkapelle wurde ursprünglich eigens zur Aufnahme eines spätgotischen Altars von 1523 gebaut. Er stammte aus der ehemaligen Michaelskapelle in der Breite Straße und ist überregional bekannt als Beiertheimer Altar. Seit einigen Jahren befindet er sich in der Hauptkirche im Altarraum hinter dem Hauptaltar.